Zum Inhalt springen
policy01. Sept. 2026· Impact: high

DSA-Bericht: LinkedIn entdeckt 46 % mehr inauthentische Aktivität

Im EU-Transparenzbericht nach dem Digital Services Act meldet LinkedIn für das erste Halbjahr 2026 einen Anstieg der erkannten Fälle inauthentischer Aktivität um 46 % gegenüber dem zweiten Halbjahr 2025. Genannt werden unter anderem Engagement-Pods, externe Apps für automatisiertes Posten sowie unechte Profile. Für Nutzer von Drittanbieter-Tools heißt das: Automatisierung, die Interaktionen künstlich erzeugt, wird zunehmend erkannt und sanktioniert.

BR
Bluebench Redaktion
Kurzmeldung
Originalquellesocialmediatoday.com

Was das für dich heißt

  • Prüfe den Safety Score deiner aktuellen Tools im Tool-Index.
  • Stoppe aggressive Outreach-Sequenzen, bis sich die Lage geklärt hat.
  • Abonniere den Newsletter, um die wöchentliche Zusammenfassung zu bekommen.
Weiterlesen

Andere News

20. Aug. 2026
policy
Eine Million Meldungen: LinkedIn zieht Bilanz zum AI-Slop-Button
Laut LinkedIn haben in den ersten zwei Wochen über eine Million Mitglieder Beiträge als „seems like AI slop" gemeldet. Als Slop markierte Inhalte erhalten seit dem Start rund 40 % weniger Views. Chief Product Officer Hari Srinivasan betont, dass eine einzelne Meldung die Reichweite nicht automatisch senkt; sie beeinflusst zunächst nur den Feed des meldenden Mitglieds. Autoren mit vielen Meldungen bekommen künftig einen Hinweis.
high
19. Aug. 2026
feature
LinkedIn erzeugt automatisch Clips und Kapitel aus Event-Aufzeichnungen
Für Aufzeichnungen von LinkedIn-Live-Events schlägt die Plattform jetzt automatisch Clips und Kapitelmarken vor. Die KI markiert Stellen wie Ankündigungen, Kernaussagen und Zitate; Hosts können die vorgeschlagenen Ausschnitte im Editor verlängern, kürzen oder verwerfen. Kapitel sollen das Durchsehen langer Replays erleichtern. Laut LinkedIn ist die Funktion weltweit verfügbar.
medium
11. Aug. 2026
algorithm
LinkedIn-Playbook: Wie Inhalte in KI-Antworten zitiert werden
LinkedIn hat ein Playbook veröffentlicht, das erklärt, wie Marken ihre Inhalte für Zitate in KI-Chatbots aufstellen sollten — genannt „Credibility Stack". Kernaussagen: Langform-Artikel werden häufiger zitiert als Feed-Posts, Aktualität der Inhalte zählt, und die Sichtbarkeit steigt, wenn Unternehmensseite, Mitarbeiterprofile und Creator gemeinsam zum Thema publizieren. LinkedIn verweist dabei auf Drittanbieter-Studien, die die Plattform unter den meistzitierten Quellen in KI-Antworten führen.
medium
09. Aug. 2026
algorithm
Kommentare werden pro Leser sortiert: LinkedIn stellt Kommentar-Ranking um
LinkedIn ordnet Kommentare unter Beiträgen nicht mehr für alle gleich, sondern nach Relevanz für den einzelnen Leser. Als Signale nennt LinkedIn berufliche Interessen, Kontakte und bisherige Interaktionen. Parallel werden aktuellere Diskussionen stärker im Feed ausgespielt. Hintergrund ist der Q2-Bericht, laut dem die in Kommentaren verbrachte Zeit um 18 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist.
medium